Kopfsalat gehört nach wie vor zu den bedeutendsten heimischen Salaten

Neue Salatsorten haben ihm ein wenig den Rang abgelaufen, dennoch gehört Kopfsalat nach wie vor zu den bedeutendsten heimischen Salaten. Deshalb wird Kopfsalat auch ganzjährig angebaut, in den warmen Monaten im Freiland, welches den Salat kräftiger werden lässt, im Winter im Treibhaus, wo meist die Kopfbildung ausbleibt und der Salat generell etwas zarter bleibt.

Deutschland zählt in Europa zu den wichtigsten Anbaugebieten für den offenbar vom Lattich abstammenden Kopfsalat, welcher ursprünglich wild in den Steppen Südeuropas wuchs. Erntezeit für Freilandsalat ist hierzulande etwa Mai bis in den Oktober hinein, davor und danach gibt es Treibhausware zu kaufen. Beim Kauf empfiehlt sich ein Blick auf die Außenblätter, welche bei frischen Exemplaren kräftig grün sind. Einen weiteren Indikator bietet der Strunk; liegt der Salat bereits zu lange, ist dieser braun oder gar schwarz. Generell dürfen die Blätter nicht welk oder schlaff sein.

Für die Haltbarkeit von Kopfsalat sieht es eher schlecht aus. Der empfindliche Salat fault schnell und sollte deshalb am besten sofort nach der Ernte bzw. dem Kauf verzehrt werden. Wer es dennoch versuchen will: die Blätter leicht mit Wasser besprühen und lose in Papier eingewickelt in den Kühlschrank legen. Luftdichte Gefäße helfen ebenfalls, den Salat ein bis maximal drei Tage zu halten.

Kopfsalat ist besonders schlank, wenn seine gerade mal 11 Kalorien pro 100 g betrachtet werden. Dafür versorgt er uns mit vielen Vitaminen wie A, B oder auch E und K, an Mineralien vor allem mit Kalium und Phosphor und dem Spurenelement Mangan.

Bevorzugt wird Kopfsalat mit einem leckeren Dressing als solcher verwendet. Gern dient er außerdem als knackige Beilage auf Baguettes oder Sandwiches. Es lohnt allerdings auch einmal, Kopfsalat etwa in einer Suppe zu kochen.