Feldsalat erobert Küchen und Teller

Wen wundert’s, denn neben seinem vorzüglichen Geschmack beeindruckt er mit Unmengen an Vitaminen und Mineralstoffen. Diese spendet er uns vor allem im Winter.Denn Feldsalat ist ein klassischer Herbst- und Wintersalat. Zwar ist er von September bis Mai erhältlich, seinen besten Geschmack entfaltet er aber bei größerer Kälte von Oktober bis Januar.

Beim Kauf sollte frischer Feldsalat knackige Stiele an den Blattrosetten aufweisen, die Schnittstellen dürfen nicht ausgetrocknet und die Blätter weder welk noch erschlafft sein. Wer Feldsalat nicht sofort verzehren kann, wickelt ihn in feuchtes Küchenpapier und gewinnt damit bis zu fünf Tage Zeit, bevor er endlich verbraucht werden muss.

Feldsalat wächst von den Kanaren über Nordafrika bis in den Kaukasus. Ursprünglich aus diesen Gebieten stammend, hat er mittlerweile eine zweite Heimat in nahezu dem gesamten Nord- und Osteuropa gefunden.

Für den Kulturanbau wurde Feldsalat erst im letzten Jahrhundert auserkoren.

Feldsalat ist reich an Beta-Karotin, Vitamin C sowie Eisen

Feldsalat versorgt uns mit einer geballten Ladung an Beta-Karotin, Vitamin C sowie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor und gilt damit als nährstoffreichster Salat in unseren Breiten.

Seine nussige Note entfaltet Feldsalat hervorragend in Kombination mit würzigen Speisen wie Zwiebeln, Knoblauch, Speck oder auch Räucherfisch.

Ebenso lecker schmeckt Feldsalat mit Matjes oder Linsen und Ananas, Feldsalat mit Champignons oder Birnen, Äpfeln und auch mit Kürbiskernen, mit Maronen und Walnüssen gibt er ein perfektes Paar ab.

Vielleicht, weil er stets Lust auf mehr macht, trägt er regional auch die Bezeichnung „Rapunzel“, wahrscheinlich eine Ableitung aus Grimms Märchen, in dem Rapunzels Mutter immer wieder Heißhunger auf Feldsalat verspürte, sodass ihr Gemahl selbst die Beete der Nachbarin plündern musste. Bildnachweis: aboutpixel.de / Feldsalat © Halina Zaremba