Apfelringe & Trockenobst- Dörrobst selber machen

Ursprünglich kommt das Dörr- oder Trockenobst aus dem Iran, Irak und dem Südwesten der Türkei. Das Dörren von Äpfeln ist nicht nur eine wunderbare Konservierungsmethode, sondern trägt auch zu einer gesunden Ernährung bei. Mineralstoffe und Ballaststoffe werden durch das Dörren und den damit verbundenen Wasserentzug nicht beeinträchtigt, sondern eher konzentriert.

Trocknen, dörren geht so einfach

Die Äpfel werden gewaschen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse ausgestochen und dann in ringe gehobelt oder geschnitten. Die Apfelringe sollten alle gleich breit sein, damit sie auch gleichmäßig trocknen. Damit die geschnittenen Ringe nicht braun werden taucht man sie kurz in Zitronenwasser ein.

Dann legt man sie auf den Rost des Backofens und passt auf, dass sie nicht überlappend aufeinander liegen. Wer die Ringe auf ein Stück Holz auffädeln will, sollte den Stab dann in die Einschubleisten des Backofens einhängen.

Apfelchips oder Apfelringe brauchen bei zwei bis drei Millimeter dünnem Schnitt rund 12 Stunden und eine Backofentemperatur von rund 70 Grad. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, muss die Backofentür leicht geöffnet sein – am besten man klemmt einen Kochlöffel dazwischen.

Die gedörrten Äpfel sind fertig, wenn sie leicht nachgeben, wenn man mit dem Finger auf sie drückt und wenn sie keine feuchten Stellen mehr haben. Nach dem Trocknen haben sie dann eine Restfeuchtigkeit von fünf bis sieben Prozent. Zum Aufbewahren legt man die gedörrten Apfelringe in Gläser mit Schraubverschluss oder in ein anderes luftdichtes Gefäß.

Dörrobst schmeckt sehr gut als Tee, in Kompott, im Müsli oder auch einfach nur so: Als gesunde Knabberei zwischendurch. Sie sind ein gesunder Chips-Ersatz und schmecken fruchtig lecker.