Donnerstag, 14 Dezember 2017
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Kartoffeln - Inhaltsstoffe, Lagerung, zubereiten

KartoffelnVon wegen Dickmacher!  Kartoffeln, eines unserer Grundnahrungsmittel, stehen zu Unrecht im Verruf, Kalorienbomben zu sein.

Sie beweisen uns eher, dass wenig Kalorien – etwa 70 auf 100 g – auch satt machen können und das bei fettarmen 0,1 g auf die gleiche Menge.

Gesundheitsbewusste greifen deshalb gern und viel zu Kartoffeln, enthalten sie zudem auch wertvolle Vitamine, beispielsweise C, K und B.

Das in ihnen steckende Magnesium macht Kartoffeln vor allem für Sportler interessant, hilft es doch gegen Wadenkrämpfe und zum Abnehmen.

Ihr hoher Kaliumgehalt entwässert und senkt den Blutdruck.

Kartoffeln sind aber nicht nur gesund, sie schmecken auch. Ob als Suppe oder Salat, als Beilage oder Hauptspeise, gekocht, gratiniert, gebraten oder im Auflauf – die Auswahl an Gerichten und somit auch an Kochrezepten für dieses vielseitige Gemüse ist schier unerschöpflich.

Südamerikas Ureinwohner kannten die tolle Knolle bereits vor 2000 Jahren. Zu uns gelangte sie mit den spanischen Eroberern. Allerdings landete sie vorerst in vornehmen Ziergärten, nachdem sie aufgrund ihres Aussehens am spanischen Hof nicht erwünscht war. Im 18. Jahrhundert fand die Kartoffel dann eilends Verbreitung als Nahrungsmittel.

Hierzulande sind die ersten einheimischen Kartoffeln Ende Juni zu haben. Etwa 20 Sorten erreichen die Läden, mehr als 3000 gibt es. So finden sich frühe, mittelfrühe oder späte ebenso wie festkochende, vorwiegend festkochende oder auch die mehlige Variante. Je nach spezifischer Eigenschaft werden die Kartoffeln verarbeitet. Mehligkochende eignen sich demnach am besten für Püree, während festkochende eher als Kartoffelsalat oder Pellkartoffeln schmecken.

Kartoffelgenuss ist glücklicherweise ganzjährig möglich, denn wenn unsere Saison zu Ende geht, füllen Importe aus Spanien, Italien oder auch Israel unsere Kartoffelstiegen auf.

 

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