Blumenkohl
Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis L.), auch Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl,
Traubenkohl oder Italienischer Kohl genannt, ist eine Zuchtsorte des Gemüsekohls
(Brassica oleracea) mit fleischigen, in einem Kopf zusammenstehenden Blütensprossen, die
als Gemüse (genauer: als Blütengemüse) gegessen werden. Anders als bei anderen
Kohlsorten bildet sich der Blütenstand bereits im ersten Jahr. Werden die Pflanzen nicht
geerntet, kommt es zum sogenannten Schießen, der gestauchte Spross streckt sich, und es
werden gelbe Blüten und dann Samen gebildet.
Blumenkohl kann roh oder gekocht gegessen werden. Er ist leicht
verdaulich, von typischem, mildem Geschmack und reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Zur
Zubereitung wird er von den Blättern befreit, der Strunk gekürzt und eingeschnitten und
der Kohlkopf im Ganzen etwa zwanzig Minuten in Salzwasser gegart oder zerteilt in Röschen
10 bis 15 Minuten gedünstet. Durch Zugabe von etwas Milch oder Zitronensaft bleibt er
weiß. Romanesco behält seine frische grüne Farbe durch kurzes Abschrecken in Eiswasser.
Serviert wird er klassisch mit zerlassener Butter, mit Holländischer Sauce oder
Béchamelsauce, auf polnische Art mit in Butter geröstetem Paniermehl oder mit Käse
überbacken.
Er ist leicht verdaulich, von typischem, mildem Geschmack und reich an Vitamin C und
Mineralstoffen.
Romanesco
Besonders in Italien und Frankreich sind auch violette und grüne Zuchtformen wie der
Romanesco verbreitet, deren Blütenstände nicht vollständig von Hüllblättern
umschlossen sind und sich während des Wachstums durch Lichteinwirkung gefärbt haben.
Der Romanesco ist eine Variante des Blumenkohls, die in der Nähe von Rom gezüchtet
wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wird er auch in Deutschland angebaut.
Er wird meistens gekocht gegessen, hat einen hohen Gehalt an Vitamin C und übertrifft
darin den des Blumenkohls.
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