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Die Anabole
Diät ist eine Möglichkeit, Muskelmasse zuzulegen und zugleich seinen
Körperfettanteil zu senken.
Phase 1: (Tag 1-6): In dieser Phase werden keine Kalorien gezählt, jedoch wird streng
auf die Menge aufgenommener Kohlenhydrate geachtet. Ideal sind weniger als 30 g
Kohlenhydrate am Tag. Fett und Eiweiss dürfen dabei in beliebiger Menge verzehrt werden.
Durch das Defizit an Kohlenhydraten wird in der Bauchspeicheldrüse kaum Insulin
produziert, welches die aufgenommene Energie in den Körper und die Fettspeicher führt.
Der Körper ist dadurch gezwungen, die Energie aus Fett und Muskelgewebe zu gewinnen.
Durch den hohen Fettgehalt dieser Ernährung steigt die Konzentration von Testosteron im
Blut, was dem Muskelabbau weitgehend entgegenwirkt. Sobald die Zuckerspeicher in der
Muskulatur und den Organen leer sind, fängt der Körper an, die nötige Energie aus dem
Fettgewebe zu gewinnen, indem er Ketonkörper bildet. Man bezeichnet diesen Vorgang als
Ketose. 1 g dieser Ketonkörper liefern 7- kcal. Der Verlust an Masse während Phase 1
setzt sich etwa aus 10% Muskelmasse und 90% Fett zusammen.
Phase 2: (Tag 7): An Tag 7 sollen überwiegend Kohlenhydrate aufgenommen werden, um
einen starken Insulin-Schub hervorzurufen, der das Defizit an Glycogen (einfacher: Zucker)
in den Depots der Muskulatur ausgleicht. Die Muskulatur nimmt an diesem Tag an Größe zu.
Darüber hinaus soll verhindert werden, dass der Körper eine Überempfindlichkeit gegen
Kohlenhydrate entwickelt.
Diese Phasen können abwechselnd beliebig oft wiederholt werden. Es ist dabei wichtig,
den Körper trotz des Defizits an Kohlenhydraten mit den nötigen Vitaminen und
Mineralstoffen zu versorgen. Diese unterstützen den Muskelaufbau, verbessern das
Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. |